Samstag, 17. Dezember 2016

Viren und Bakterien

10 mal mehr Mikroorganismen als eigene Körperzellen leben in uns. Wir denken, wir leben nur für uns und sorgen für die eigene Gesundheit. Aber von uns profitieren unzählige weitere Lebensformen. Sie sitzen uns auf und unter der Pelle. Wir sind quasi deren Spielwiese, die sich auf zwei Beinen laufend fortbewegt.

Bakterien versuchen wir in unseren Sportklamotten zu vermeiden. Deswegen waschen wir sie ja ausgiebig.
Schade wäre der Waschvorgang allerdings bei einem Stoff, dessen Lüftungsfunktion durch Bakterien ermöglicht wird.

Es funktioniert im Grunde so: Sollten wir bei der Sportausübung ins Schwitzen geraten, freuen sich die Bakterien. Mit deren zunehmenden Aktivität öffnen sich Lüftungsschlitze. Die Feuchtigkeit verdampft durch die offenen Stellen in der Kleidung. Das mögen die Bakterien wiederum nicht. Wenn die Haut wieder trockener wird, dann schließen sich die Lüftungsklappen und der Stoff erhält seine wärmende Wirkung zurück.

Es lebe die Bio-Skin!

Bald kommt wieder die Heizungszeit, die unsere Raumluft trocken macht. Dadurch überleben Viren länger und vermehren sich entsprechend. Viren mögen jedoch ätherische Öle ganz und gar nicht.
 
Laut einer französischen Studie kann durch das Verdampfen der Duftöle innerhalb von 30 Minuten die Virenanzahl reduziert werden. Am Anfang waren es 210 Erregerarten und am Ende nur noch vier.
 
1 Tropfen Pfefferminzöl, 2 Tropfen Eukalyptusöl, 2 Tropfen Myrtenöl sollen es bringen. Ich bin mir nicht sicher, ob es auch die Menschen aus dem Raum vertreibt. Jedenfalls muss das im Winter einmal ausprobiert werden.
 
 
Siehe auch:
Was unterscheidet Viren und Bakterien? | NDR.de - Ratgeber - Gesundheit
10kmlauf.blogspot.com - Gesunde Luft atmen

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